Positives Hundetraining 

Die Erziehung unserer vierbeinigen Freunde spaltet oft die Gemüter. Noch immer sind Leinenruck, Stachelhalsband, Teletakt, zischen, drohen und zurück drängen Alltag in Deutschland. Auch die Mythen rund um das Thema Dominanz, Rudelstellung und Co. halten sich nach wie vor hartnäckig. 

Dabei geht es auch anders: nachhaltiger, fairer und nachvollziehbarer für den Hund - nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Denn die Wissenschaft hat in den letzten Jahren einige der früheren "Erkenntnisse" widerlegt. Es gibt weder den dominanten Hund noch leben unsere Hunde in Rudeln (deren Vorfahren die Wölfe übrigens auch nicht). Zwischenartliche Rudelbildung gibt es schon gar nicht - und so wird klar dass viele der früheren Methoden und Annahmen schlichtweg falsch und nicht zielführend waren. 

Die Lerntheorie besagt - Verhalten das sich lohnt wird öfter gezeigt, Verhalten das sich nicht lohnt wird weniger. 

Wenn ich meinen Hund im Training also für das richtige Verhalten belohne und falschem Verhalten keine Aufmerksamkeit schenke, wird das automatisch weniger werden? Richtig. 

Klingt einfach? Ist es auch!

Etwas anders sieht die Sache natürlich bei dem ein oder anderen Problemverhalten aus. Einen Hund der eine fundierte Leinenaggression entwickelt hat werde ich nicht damit "kurieren" in dem ich diese einfach ignoriere. Jedoch gehört genau ein solches Verhalten erst recht hinterfragt bevor man es durch Strafe einfach "deckelt". Das kann zwar - wenn die Strafe hart genug war - für einen Moment funktionieren, wird aber das Problem nicht lösen und macht den Hund im Zweifel zu einer tickenden Zeitbombe. Viel mehr noch - der Hund wird die Strafe im schlimmsten Fall mit dem Gegenüber verknüpfen und findet Artgenossen in Zukunft vielleicht sogar noch furchtbarer als davor. 

Ist die Idee, die Beweggründe des Hundes zu hinterfragen und gezielt daran zu arbeiten, da nicht sympathischer? 

Und übrigens gibts im positiven Hundetraining genauso Spielregeln und Grenzen - die werden dem Hund nur nachhaltiger vermittelt als durch stumpfes "draufgekloppe". 

Neugierig wie wir auch deinen Hund durch positives Training zu einem tollen Alltagsbegleiter erziehen können? Dann bist du bei mir genau richtig! 

Und wer noch nicht überzeugt ist darf sich auch gerne melden und überzeugen lassen. ;-)

Ausbildung

Hundeerzieher und Verhaltensberater (IHK)

Der Zertifikatslehrgang der IHK Potsdam in Zusammenarbeit mit dem BHV (Berufsverband Hundeerzieher und Verhaltensberater) bildet die Basis meines Wissens. 

Während des 6-monatigen Lehrgangs wurden in über 300 Theorie-Einheiten mit renommierten Dozenten alle Themen rund um den Hund vermittelt. In 300 weiteren Praxis-Stunden wurden in Pflichtpraktika bei ausgewählten Betrieben und Trainern noch nötige Erfahrungen gesammelt. 

Bei der anschliessenden Abschlussprüfung musste ich mein Können in drei Prüfungsteilen (Beratungsgespräch, Kurzvortrag, Trainingsstunde mit Umsetzung eines vorher ausgearbeiteten Trainingsplans) unter Beweis stellen. 



Weiterbildungen

13.09.2019 - Abendvortrag Dr. Udo Gansloßer: Ernährung des Hundes

16.+17.11.2019 - Canis Symposia Hundesymposium Münster - Hormone und deren Einfluss auf unsere Hunde 

Webinar: SAVE Training - Viviane Theby 

Webinar: Lernen mit Köpfchen - wie wir durch Training Einfluss auf neurobiologische Prozesse nehmen können - Dr. Katrin Voigt 



 
 
 
 
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